Tourismusdirektor Georg Steiner führt für die positive Entwicklung von Linz auch auf die eingeschlagene Strategie des Linzer Tourismusverbandes zurück. Man versucht zusammen mit den Kultureinrichtungen das Linz-Image als eine der interessantesten und erfolgreichsten Städte Österreichs weiter zu gestalten. Kulturformate wie der „Höhenrausch“, die Aktivitäten des „Ars Electronica Centers“ und Ausstellungsprojekte in den Linzer Museen bis hin zu neuen Festivals, die durch Linz09 entstanden sind, bilden das kulturtouristische Angebot, das bei den Gästen auf große Resonanz stößt.
KR Manfred Grubauer, Vorsitzender des Linzer Tourismusverbandes weist auf die Dynamik in der Linzer Hotellerie hin, die auch 2011 den eingeschlagenen Qualitätsprozess durch umfangreiche Renovierungen fortsetzt und im Rahmen der Kooperation „hotspots“ auch im Bereich der Qualifizierungen der MitarbeiterInnen enorm aktiv ist. Dazu kommen Kooperationen mit dem Umland wie 2011 mit der OÖ Landesgartenschau in Ansfelden, den Donaugemeinden im Rahmen der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich oder mit dem Themenfeld „Anton Bruckner“ u.a. mit dem Stift St. Florian.
Tourismusreferent Vizebürgermeister Dr. Watzl sieht in der Thematisierung, die zusammen mit den Kultureinrichtungen eingeleitet worden ist, neue Chancen. 2011 brachte das Jahresthema „Natur“ zusätzliche Gäste nach Linz. 2012 wird man mit dem Schwerpunkt „Technik & Architektur“ auf interessante Bauwerke gerade auch der jüngeren Geschichte und das Flaggschiff der Linzer Wirtschaft, die voestalpine mit ihrem Besucherzentrum, der Stahlwelt besonders fokussieren.
Eine erfreuliche Entwicklung zeichnet sich entlang der Donau ab. Die zunehmende Internationalisierung der Radler am Donauradweg sowie der neu eröffnete Donausteig tragen zu einem Wachstum des Donau-Tourismus bei.
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