Ausgezeichneter Umweltschutz in Linz
„Die Aktivitäten rund um die Vergabe des Umweltpreises der Stadt Linz tragen dazu bei, das Umweltbewusstsein der Linzer BürgerInnen und auch in den Linzer Unternehmen zu schärfen“, unterstrich Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal die grundlegenden Intentionen des Umweltpreises. „Die ‚IRIS’ soll ein Ansporn für die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Umwelt sein“, so Christiana Dolezal.
IRIS bezeichnete in der Antike den Regenbogen, als Brücke zwischen Mensch und Schöpfung. Als Teil des Auges steht sie für einen wachsamen Umgang mit unserer Umwelt, und als Blume verkörpert sie die Schönheit der Natur.
Die Linzer „IRIS“ wurde heuer zum siebten Mal vergeben. Insgesamt 18 Projekte wurden eingereicht.
Der Hauptpreis, dotiert mit 2 500 Euro, in der Kategorie „Einzelpersonen und Vereine“ ging an Stefan Ortmayr und Silvia Neubauer. Die beiden PreisträgerInnen beschäftigten sich mit dem Bau einer mehr als 30 Meter langen Trockensteinmauer, die vielfältige Kleinlebensräume für Tiere und Pflanzen bietet. Das fast vergessene Wissen um den fachgerechten Bau von Trockensteinmauern geben sie in Seminaren weiter.
Anerkennungspreise in der Kategorie „Einzelpersonen und Vereine“ erhielten
Hauptpreisträger „IRIS 2009“ in der Kategorie „SchülerInnen und Jugend“ ist die Robinson-Schule (VS 49). Sie setzte mit der intensiven Beschäftigung mit dem Thema Wald unter dem Projekttitel „Robinsons Waldlabor“ eine Initiative, die weit über das übliche Maß an Umwelt- und Naturunterricht in Schulen hinausgeht. Dieses Engagement wurde ebenfalls mit einem Preisgeld von 2 500 Euro gewürdigt.
Weiters wurde das Engagement der HBLA Elmberg für die gemeinsam mit den Kindern erfolgte Neu- und Umgestaltung des Gartens im Kindergarten Harbach mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.
In der Kategorie „Betriebe und Institutionen“ kürte die Jury zwei Betriebe zu den Siegern des Hauptpreises der „IRIS 2009“:
Ein Anerkennungspreis in der Kategorie „Betriebe und Institutionen“ erging an „miteinander“ – Gesellschaft zur Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen mbH. Das gewürdigte Projekt reicht vom Anbau eigener Kräuter bis zur Herstellung von Gewürzsalz. Neben Menschen mit speziellen Bedürfnissen integriert das Projekt auch SeniorInnen des betreuten Wohnens in Kleinmünchen.
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Am Montag, 22. Juni 2009, zeichnete Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal im Wissensturm die GewinnerInnen des Umweltschutzpreises „IRIS 2009“ aus. |
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