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Presseaussendung vom 23.04.2009

Heute ist „Welttag des Buches“

280 000 Entlehnungen im ersten Quartal in den Linzer Stadtbibliotheken

Der 23. April ist „Welttag des Buches“. Dieser Thementag geht zurück auf einen Beschluss der UNESCO im Jahr 1995. Ziel ist es, gerade an diesem Tag die Bedeutung von Büchern und Lesen ins Bewusstsein zu rücken. Der für die Stadtbibliotheken zuständige Vizebürgermeister Erich Watzl präsentiert aus diesem Anlass heute eine erste Zwischenbilanz des Lese-Jahres 2009 in Linz: Insgesamt haben die LinzerInnen zwischen Jänner und Ende März in den Stadtbibliotheken 283 627 Entlehnungen vorgenommen. Die Bandbreites des Angebotes im Wissensturm und in den zehn Filialen umfasst mittlerweile aber wesentlich mehr als Bücher: Zur Verfügung stehen auch Zeitungen, Zeitschriften, Spiele, Videos, CDs, CD-ROMs, DVDs, Noten und Kassetten.
Standort Jan 09 Feb 09 März 09 1. Quartal 2009 Gesamtergebnis 2009
88 282   92 791  102 554 283 627  283 627
Wissensturm  52 199  54 646  60 242 167 087  167 087
Urfahr Center  15 185  15 477  16 403 47 065  47 065
Dornach  3 728  4 126  4 443 12 297  12 297
Keferfeld/Oed  3 319  3 445  3 942 10 706  10 706
Einsteinstraße  3 027  3 119  3 594 9 740  9 740
Franckviertel  873  987  1 383 3 243  3 243
AKh  1 032  1 016  1 433 3 481  3 481
Neue Heimat  1 467  1 546  1 580 4 593  4 593
Auwiesen  2 483  2 405  3 003 7 891  7 891
Pichling  2 117  2 488  2 633  7 238  7 238
Ebelsberg  2 801  3 466  3 856 10 123  10 123

Der österreichische Haushalt gibt im Jahresschnitt 10,90 Euro für den Bücherkauf aus. Davon entfallen laut Statistik Austria zwei Drittel auf Sachbücher, ein Drittel auf Unterhaltungsliteratur. Die Hauptsaison für den Kauf von Büchern beginnt laut Statistik Austria mit September und reicht bis Ende Dezember. Im Dezember beispielsweise sind die monatlichen Ausgaben der Haushalte für Bücher mehr als doppelt so hoch wie im Schnitt der anderen Monate.

Lesegewohnheiten der LinzerInnen

In der Lese-Studie des Landes geben 46 Prozent der LinzerInnen an, „sehr viel“ oder „eher viel“ zu lesen. Im Vergleich mit den anderen Landesteilen fällt dabei insbesondere auf, dass die Quote der „sehr viel“-Leser in Linz mit 23 Prozent hinter dem Traunviertel (24 Prozent) in die zweithöchste ist. Spürbar weniger intensiv gelesen wird im Mühlviertel (13 Prozent), im Innviertel (14 Prozent) und auch im Hausruckviertel (19 Prozent).

Von denen, die in der Studie angeben, überhaupt nicht zu lesen (in Linz 10 Prozent der Über-15-Jährigen), führen 70 Prozent als Hauptgrund „Zeitmangel“ an.
Die Inspiration zum Lesen kommt bei den jungen Menschen primär über den Freundeskreis. 55 Prozent der 15- bis 29-Jährigen geben diese Antwort. Dahinter kommen als Anreiz-Geber der Besuch in Buchhandlungen (41 Prozent) sowie das Vorbild in der Familie (30 Prozent).

63 Prozent der LinzerInnen halten es für „sehr wichtig“, dass den Kindern im Kreis der Familie regelmäßig vorgelesen wird.

Linz hat höchste Entlehnungs-Dichte

24 Prozent der LinzerInnen geben in der OÖ. Lese-Studie an, dass sie sich Bücher eher ausleihen als kaufen. Das ist die höchste Entlehnungsquote aller . Landesteile. Die Mühlviertel kommt dabei auf 15 Prozent, das Innviertel auf 11 Prozent, das Traunviertel auf 10 Prozent und das Hausruckviertel auf eine Entlehnungs-Quote von 16 Prozent.

Was den Besuch in den Bibliotheken anbelangt, geben 57 Prozent der LinzerInnen an, dies „sehr oft“: (23 Prozent) bzw. „zumindest manchmal“ (34 Prozent) in Begleitung der Kinder zu erledigen.

Statement Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl: „Bücher sind mehr als bedrucktes Papier. Bücher sind Tore zur Welt sowie Zündkerzen für Phantasie und Wissenshunger. Daher sind auch die Bibliotheken unverzichtbare Elemente der Bildungs- und Nahversorgungs-Landschaft!“

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