280 000 Entlehnungen im ersten Quartal in den Linzer Stadtbibliotheken
| Standort | Jan 09 | Feb 09 | März 09 | 1. Quartal 2009 | Gesamtergebnis 2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| 88 282 | 92 791 | 102 554 | 283 627 | 283 627 | |
| Wissensturm | 52 199 | 54 646 | 60 242 | 167 087 | 167 087 |
| Urfahr Center | 15 185 | 15 477 | 16 403 | 47 065 | 47 065 |
| Dornach | 3 728 | 4 126 | 4 443 | 12 297 | 12 297 |
| Keferfeld/Oed | 3 319 | 3 445 | 3 942 | 10 706 | 10 706 |
| Einsteinstraße | 3 027 | 3 119 | 3 594 | 9 740 | 9 740 |
| Franckviertel | 873 | 987 | 1 383 | 3 243 | 3 243 |
| AKh | 1 032 | 1 016 | 1 433 | 3 481 | 3 481 |
| Neue Heimat | 1 467 | 1 546 | 1 580 | 4 593 | 4 593 |
| Auwiesen | 2 483 | 2 405 | 3 003 | 7 891 | 7 891 |
| Pichling | 2 117 | 2 488 | 2 633 | 7 238 | 7 238 |
| Ebelsberg | 2 801 | 3 466 | 3 856 | 10 123 | 10 123 |
Der österreichische Haushalt gibt im Jahresschnitt 10,90 Euro für den Bücherkauf aus. Davon entfallen laut Statistik Austria zwei Drittel auf Sachbücher, ein Drittel auf Unterhaltungsliteratur. Die Hauptsaison für den Kauf von Büchern beginnt laut Statistik Austria mit September und reicht bis Ende Dezember. Im Dezember beispielsweise sind die monatlichen Ausgaben der Haushalte für Bücher mehr als doppelt so hoch wie im Schnitt der anderen Monate.
In der Lese-Studie des Landes OÖ geben 46 Prozent der LinzerInnen an, „sehr viel“ oder „eher viel“ zu lesen. Im Vergleich mit den anderen Landesteilen fällt dabei insbesondere auf, dass die Quote der „sehr viel“-Leser in Linz mit 23 Prozent hinter dem Traunviertel (24 Prozent) in OÖ die zweithöchste ist. Spürbar weniger intensiv gelesen wird im Mühlviertel (13 Prozent), im Innviertel (14 Prozent) und auch im Hausruckviertel (19 Prozent).
Von denen, die in der Studie angeben, überhaupt nicht zu lesen (in Linz 10 Prozent der Über-15-Jährigen), führen 70 Prozent als Hauptgrund „Zeitmangel“ an.
Die Inspiration zum Lesen kommt bei den jungen Menschen primär über den Freundeskreis. 55 Prozent der 15- bis 29-Jährigen geben diese Antwort. Dahinter kommen als Anreiz-Geber der Besuch in Buchhandlungen (41 Prozent) sowie das Vorbild in der Familie (30 Prozent).
63 Prozent der LinzerInnen halten es für „sehr wichtig“, dass den Kindern im Kreis der Familie regelmäßig vorgelesen wird.
24 Prozent der LinzerInnen geben in der OÖ. Lese-Studie an, dass sie sich Bücher eher ausleihen als kaufen. Das ist die höchste Entlehnungsquote aller OÖ. Landesteile. Die Mühlviertel kommt dabei auf 15 Prozent, das Innviertel auf 11 Prozent, das Traunviertel auf 10 Prozent und das Hausruckviertel auf eine Entlehnungs-Quote von 16 Prozent.
Was den Besuch in den Bibliotheken anbelangt, geben 57 Prozent der LinzerInnen an, dies „sehr oft“: (23 Prozent) bzw. „zumindest manchmal“ (34 Prozent) in Begleitung der Kinder zu erledigen.
Statement Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl: „Bücher sind mehr als bedrucktes Papier. Bücher sind Tore zur Welt sowie Zündkerzen für Phantasie und Wissenshunger. Daher sind auch die Bibliotheken unverzichtbare Elemente der Bildungs- und Nahversorgungs-Landschaft!“
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