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STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 30.01.2009

Gestaltungsbeirat befürwortet neue Projekte in Urfahr

Der Beirat für Stadtgestaltung hat am 26. Jänner 2009 drei Projekte in Urfahr positiv befürwortet. Die Aufstockung eines Hauses in der Ottensheimer Straße im sensiblen Bereich Alt-Urfahrs wurde ebenso positiv beurteilt wie die Errichtung eines Wohnhauses in St. Magdalena und die Aufstockung zweier Objekte an der Hauptstraße. 

Aufstockung Ottensheimer Straße

Das Haus an der Ottensheimer Straße 36 / Kreuzstraße, das bereits als Bürohaus genutzt wird, soll umgebaut und aufgestockt werden. Es handelt sich um die Aufstockung des bestehenden Eckgebäudes mit zwei Satteldächern. Dabei entstehen 788 Quadratmeter an Büroflächen. Der Dachausbau wird durch ein durchgehendes Glasband optisch abgehoben.

Lichtschlitze am Dach sorgen gemeinsam mit der Glasfront für ausreichende Belichtung. Die Giebelwand des ausgebauten Dachgeschoßes und die vertikalen Flächen werden mit einer Metallverkleidung versehen. Das hofseitige Gebäude wird abgebrochen und neu errichtet. „Der Gestaltungsbeirat hat den sensiblen Umgang mit der Umgebung positiv bewertet, sodass das Projekt zur Baubewilligung eingereicht werden kann“, informiert Stadtrat Luger.

Neues Wohnhaus an der Wolfauerstraße in St. Magdalena

Entlang der Wolfauerstraße soll ein Gebäude mit drei Wohnungen und mit direkt angebauten Doppelgaragen errichtet werden. Der Gebäudekomplex erstreckt sich von Grundstücksgrenze zu Grundstücksgrenze als geschlossene Front.

Das mittlere Haus verfügt über 280 Quadratmeter Wohnfläche. Die beiden Häuser links und rechts davon haben je 150 Quadratmeter Wohnfläche. Das Gesamtgebäude erscheint von der Wolfauerstraße zurückgesetzt als eingeschoßig mit einer vielfältigen Dachlandschaft und drei Eingangsbereichen mit griechischen Säulen. Der mittlere Eingang ist mit einem Vordach ausgestattet.

Als Auflage für die Planungsvisite regt der Beirat an, die Dachlandschaft einfacher zu gestalten und auf Säulen sowie das Vordach des mittleren Eingangs zu verzichten. Dadurch werden die drei Hauseingänge klarer erkennbar. Außerdem sollen Form und Anzahl der Gaupen reduziert und vereinfacht werden.

Umbau des Wohn- und Geschäftshauses Hauptstraße 30 - 32

Es handelt sich um eine dreigeschoßiges Gebäude an der Hauptstraße mit Satteldach aus der zeit um 1870, ein daran im Norden angebauter und von der Straße abgerückter eingeschoßiger Trakt mit Flachdach aus der zeit um 1950 sowie um ein zweigeschoßiges Hofgebäude mit Pultdach aus der Zeit um 1885. An der Straße bleibt nur das Erdgeschoß bestehen, darauf wird mit drei Geschoßen aufgestockt.

In den Obergeschoßen des Gebäudes an der Hauptstraße sowie im zurückgesetzten Dachgeschoß des Hofgebäudes werden Wohnungen eingerichtet. Im 1. Obergeschoß des Neubaus ist ein Büro mit 140 Quadratmetern geplant. Die Wohnungsgrößen der 10 Wohnungen bewegen sich zwischen 46 und 130 Quadratmetern. Das Erdgeschoß ist derzeit auf eine Apotheke (106 Quadratmeter), einen Optiker (42 Quadratmeter), einen Fleischhauer (96 Quadratmeter), einen Friseur (40 Quadratmeter) und ein Geschäft mit 28 Quadratmetern aufgeteilt.

„Nach Meinung des Beirates hat sich dieses Projekt, das zum zweiten Mal zu beurteilen war, entscheidend verbessert. Der Beirat empfiehlt allerdings, die Erdgeschoßzone gemeinsam mit dem Neubau zu adaptieren. Die Belichtung des ausgebauten Dachgeschoßes mit Satteldach muss deutlich verbessert werden, um eine höhere Wohnqualität zu erzielen“, begrüßt Stadtrat Luger das Gutachten.

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