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WIRTSCHAFT
Presseaussendung vom 29.01.2009

Kreativität als Triebfeder für neues Wachstum

2008 erreichte die Linzer Wirtschaft mit einer Rekordbeschäftigung von knapp 207 000 Arbeitsplätzen und einer sensationellen Arbeitslosenrate von nur 3,3 Prozent im Jahresdurchschnitt einen neuen wirtschaftlichen Höhepunkt.

2009 steht die sehr exportorientierte Linzer Wirtschaft einer Weltwirtschaftskrise gegenüber. Gesamteuropäisch wird die Wirtschaft in diesem Jahr schrumpfen, so zumindest die Prognosen der WirtschaftsforscherInnen. Denn vieles was in der Vergangenheit das Wirtschaftswachstum angetrieben hat, hat sich als Blase, als langfristig nicht tragfähig, entpuppt. Leider ist das Platzen dieser Blasen so schwerwiegend, dass auch gute Wirtschaftszweige und eigentlich gesunde Wirtschaftsregionen mit in die Krise gezogen werden.

2009 ist als Jahreszahl aber auch mit zwei Projekten verbunden, die – gerade in Zeiten der Krise – auch als Chance und Perspektive für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Standortes Linz wahrgenommen werden müssen. 2009 ist Linz europäische Kulturhauptstadt. 2009 ist aber auch das „Europäische Jahr der Kreativität und Innovation“.

Im Zentrum dieser Perspektive steht für Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider der Begriff Kreativität. „Es geht darum, welchen Stellenwert die Kreativen und kreative Leistungen in unserem wirtschaftlichen Denken, Handeln und Selbstverständnis einnehmen. Denn Kreativität ist die Triebfeder für neues Wirtschaftswachstum“, so Wegscheider. Für Linz geht es um die Stärkung der Kreativwirtschaft im engeren Sinn und – als darüber hinausgehendes Ziel - um die Positionierung als Stadt der Kreativen.

Wirtschaftswandel schreitet voran

Wirtschaft ist Wandel. Der Wandel gehört zum Wirtschaftsleben dazu. Altes vergeht und solange genügend Neues entsteht, lassen sich die Probleme des andauernden Strukturwandels meistern. So lag 1960 der produzierende Bereich mit 47 Prozent der Wertschöpfung noch deutlich vor dem Dienstleistungsbereich mit 42 Prozent. Heute erwirtschaftet der Dienstleistungsbereich österreichweit 67 Prozent der Wertschöpfung und auf den produzierenden Bereich entfallen nur mehr 31 Prozent – der Rest entfällt auf den primären Sektor Land- und Forstwirtschaft.

Anteil des Dienstleistungsbereichs an der Bruttowertschöpfung im Vergleich der Stadtregionen (NUTS 3)
Stadt Anteil des Dienstleistungsbereiches
Wien  83 %
Innsbruck  74 %
Salzburg und Umgebung  72 %
Klagenfurt-Villach  70 %
Graz  69 %
St. Pölten  69 %
Linz-Wels  64 %

Für die Region Linz-Wels begründet sich der im Vergleich niedrige Anteil des Dienstleistungsbereichs mit der Stärke der heimischen Industrie. Der Vergleich zeigt aber auch das Entwicklungspotenzial im Dienstleistungsbereich.

Der Wirtschaftsstandort Linz hat ja in der Vergangenheit gezeigt, dass man in der Krise nicht erstarren braucht, sondern mit neuem wirtschaftlichen Denken und Mut zum Unternehmertum aus der Krise sogar gestärkt hervorgehen kann.

So begann 1985 in Linz mit der großen Verstaatlichtenkrise ein gewaltiger Strukturwandel. In der Metallindustrie gingen 15 000 Arbeitsplätze verloren, auch in der Chemie und anderen Bereichen gab es einen Rückgang um 10 000 Arbeitsplätze. Und trotz dieses Verlustes von 25 000 Arbeitplätzen haben wir heute um 35 000 Arbeitsplätze mehr als damals. Die Verdoppelung der Mitgliederzahl bei der Wirtschaftskammer Linz-Stadt auf über 12 800 Mitglieder sind Zeichen für ein starkes Unternehmertum.

Heute ist die Kreativwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Linz eine Zukunftsperspektive im stetigen wirtschaftlichen Wandel. Besonders in Krisenzeiten, die meist mit einem verstärkten Ausmaß des Strukturwandels verbunden sind, ist die Wirtschaftspolitik gefordert, neue Perspektiven der wirtschaftlichen Entwicklungen zu fördern.

2009: Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation

Das EU-Parlament und der Rat haben 2009 zum „Jahr der Kreativität und Innovation“ ausgerufen. Das Ziel dieses Jahres ist es, Kreativität und Innovationsfähigkeit durch lebenslanges Lernen als Schlüsselkompetenz für alle zu fördern. Innovation ist die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen. Kreativität ist die Voraussetzung dafür. Die Bedeutung der Kreativität wird in sehr umfassender Weise als Schlüsselfaktor für die Entwicklung persönlicher, beruflicher, unternehmerischer und sozialer Kompetenzen und für das Wohlergehen des Einzelnen in der Gesellschaft hervorgehoben.

Die Ausrufung eines Europäischen Jahres wird als wirksames Mittel gesehen, um zur Bewältigung der Herausforderungen beizutragen, und zwar durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Verbreitung von Informationen über Good Practice, Anregung von Forschung, Kreativität und Innovation sowie Förderung einer Grundsatzdebatte und eines Strategiewandels.

Um die Botschaft des Jahres der Kreativität und Innovation zu transportieren, werden in Artikel 3 des Beschlusses auch die nationale, regionale und lokale Ebene zu folgenden Aktivitäten aufgefordert:

a) Konferenzen und andere Veranstaltungen sowie sonstige Initiativen zur Anregung der Debatte über und zur Sensibilisierung für die Bedeutung von Kreativität und Innovationsfähigkeit;
b) Informations- und PR-Kampagnen zur Verbreitung der Kernbotschaft;
c) Ermittlung von Beispielen für bewährte Praktiken und Verbreitung von Informationen über die Förderung von Kreativität und Innovationsfähigkeit;
d) Erhebungen und Studien auf Gemeinschaftsebene oder nationaler Ebene.

Das „Europäische Jahr der Kreativität und Innovationen“ ist für die Bemühungen, die Kreativwirtschaft in Linz zu stärken, eine zusätzliche Motivation und Hilfe. Wenn auch von anderen Seiten die Bedeutung der Kreativität in unserer Gesellschaft verstärkt thematisiert wird, sollte es gelingen eine breitere öffentliche Bewusstseinsbildung zu erreichen.

Im noch jungen Jahr der Kreativität und Innovation fand bereits eine erste Veranstaltung seitens der Linzer Kreativwirtschaft, gemeinsam mit dem aws, dem Netzwerk Design & Medien und dem Ars Electronica Center am 20. Jänner 2009 im Ars Electronica Center statt. Dabei wurde über die Fördermöglichkeiten des Bundes für die Kreativwirtschaft informiert.

Bereits am 3. Februar 2009 folgt ebenfalls gemeinsam mit dem Netzwerk Design und Medien die nächste Kreativwirtschafts-Veranstaltung „Kannst du Wirtschaft? Sprichst du Kunst?

„Linz wird 2015 die interessanteste Stadt Österreichs sein“

Dieses Ziel hat Linz09-Intendant Martin Heller als Ziel für das Stadtentwicklungsprojekt Kulturhauptstadt formuliert. Er schreibt dazu: „Das mag für viele Ohren utopisch klingen und liegt doch durchaus in der Logik aktueller Wirklichkeit. .....Ein solches Ziel verlangt nach der Bündelung sämtlicher Kräfte.“
 
Linz wird in den nächsten Jahren an diesem medial breit transportierten Ziel gemessen werden. Für Stadträtin Wegscheider ist klar, dass nur mit einer lebendigen und starken Kreativwirtschaft dieses ambitionierte Ziel erreicht werden kann. Daher muss der Stellenwert der Kreativwirtschaft und der Kreativen für den (Wirtschafts-) Standort Linz bei allen Beteiligten (Politik, Wirtschaftstreibende, aber auch bei den künstlerisch/kreativen Institutionen beziehungsweise Szenen) noch stärker ins Bewusstsein gerufen werden.

Zur Kreativwirtschaft (Creative Industries) schreibt Martin Heller in seinem Artikel „Die Interessanteste Stadt Österreichs“:

„Aus diesem Grund wird beispielsweise entscheidend sein, wie sich Linz in den kommenden Jahren jener Herausforderung der Creative Industries stellt, die europaweit seit kurzem als Testfälle erfolgreicher Stadtgesellschaften gehandelt werden. Es muss gelingen, diese Bereiche innovativer Wirtschaft in der Stadt so zu verankern, dass sie den Arbeitsmarkt positiv beeinflussen. Mit anderen Worten: Sie müssen etwa den Abgängern der Linzer Kunstuniversität die Möglichkeit bieten, in der Stadt zu bleiben, statt in die Metropolen zu ziehen, und das immer interessanter werdende Feld zwischen Kultur und Wirtschaft zu bearbeiten.“

Kannst du Wirtschaft? Sprichst du Kunst?

Diesen Fragen im spannenden und gespannten Verhältnis zwischen Wirtschaft und Künstler/Kreativen geht Creative Community in einer Veranstaltung am Dienstag, dem 3. Februar 2009 ab 16 Uhr im Ars Electronica Center auf den Grund. Wie kann es gelingen, dass Kreative und Wirtschaft wertvoll und fruchtvoll miteinander kooperieren?. Dass dies auf äußerst kunstgerechte Weise passiert, versteht sich von selbst.
 
Das Programm im Detail

Musik Ensemble des Jazz-Instituts der Bruckneruni

Vorträge
Dr.in Waltraud Schwarzhappel, Kunsthistorikerin
O.Univ.-Prof. Dr. Herbert Lachmayer, Kunstuniversität Linz

Themenintensivierung mit einer Theatersportgruppe Impropheten

Erfahrungsberichte am Podium
mit den Creagenten der Creative Community,
Tom am Kochen und Mag. Andreas Strohhammer / Lentos

Experteninterviews
Mag.a Anette Klinger, Aufsichtsratsvorsitzende - Internorm, IFN
Mag. Martin Honzik, Produktionsleiter Festival - Ars Electronica 

Die Anmeldung ist bis 30. Jänner 2009 per Mail an edith.steinmetz@mag.linz.at oder telefonisch unter +43 732 7070 2325 möglich.

In der Überwindung gegenseitiger Berührungsängste und Vorurteile zwischen traditionellem wirtschaftlichen und kreativem/künstlerischem Denken liegt für den Kreativstandort Linz ein großes Zukunftspotenzial.

„Zwischen den durch Kreativität und Innovation geprägten Gemeinschaften - derjenigen der Künste auf der einen Seite und derjenigen der Technologie und Wirtschaft auf der anderen - gibt es oft kaum Verbindungen. Ein wichtiger Beitrag des Europäischen Jahres wird darin bestehen, Brücken zwischen diesen beiden Welten zu schlagen und anhand konkreter Beispiele zu zeigen, wie vorteilhaft es sein kann, die Konzepte von Kreativität und Innovation in unterschiedlichen Bereichen, etwa Schulen, Universitäten, privaten und öffentlichen Organisationen, gemeinsam zu erforschen.“
Europäischen Kommission, in der Vorlage zum Beschluss des
„Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation“

„Überhaupt muss das Verhältnis von Kultur und Wirtschaft im Sinne gegenseitiger Klärung der Interessen und Möglichkeiten, aber auch der Unvereinbarkeiten neu vermessen werden. Schließlich gilt für Linz, was für ganz Europa gilt: In Zeiten stagnierender oder schwindender öffentlicher Kulturbudgets und zugleich steigender Ansprüche seitens derselben Öffentlichkeit müssen neue Partnerschaften gesucht und gefunden werden. Und zwar jenseits herkömmlicher Sponsoring-Beziehungen – immerhin haben wir das, was als Ökonomisierung der Kultur bezeichnet werden kann, ebenso eindrücklich vor Augen wie die Kulturalisierung der Ökonomie. Will sagen: Aus der einstigen Opposition hat sich längst eine Wechselwirkung ergeben, die es gesellschaftlich zu nutzen gilt.“
Martin Heller, im Artikel „Die interessanteste Stadt Österreichs“,
aus dem Ausstellungskatalog LINZ TEXAS

„Wir leben von Ideen, wir erkennen, dass sie wichtiger sind als Produkte und Güter, wir beschwören die Wissensgesellschaft - und bleiben dabei immer noch bei den alten, eingefahrenen Mustern. Wer Kreativwirtschaft sagt, muss auch Kreative sagen - und endlich anfangen, die Arbeit von Kreativen nicht als das Werk "leicht gestörter Genies" zu sehen, sondern als Grundlage für den Wohlstand und die Entwicklung im 21. Jahrhundert.“
Wolf Lotter (brand eins)

Creative Community

Die Creative Community, initiiert von Stadträtin Wegscheider, ist eine Plattform, die Kreative und Wirtschaft miteinander in Dialog treten lässt. In der Steuergruppe der Creative Community ist die Stadt Linz, Netzwerk Design & Medien, WKO OÖ, Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Kunstuniversität, Ars Electronica sowie KünstlerInnen und kreative UnternehmerInnen vertreten. Es geht ihr darum, Bewusstsein für kreative Prozesse in der Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu schaffen und die Bedeutung der Kreativwirtschaft für den Standort Linz hervorzuheben.

Startschuss des wirtschaftspolitischen Schwerpunkts in der Stadt Linz für die Kreativwirtschaft war eine im März 2006 veröffentlichte Studie zum Potenzial der Kreativwirtschaft. Insgesamt sind nach einer engeren Begriffsdefinition über 30 000 Personen sowie rund 2000 Betriebe aus der Stadtregion Linz im Bereich Kreativwirtschaft tätig. Die Bedeutung der Kreativwirtschaft zeigte sich auch in einem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum. Zur Kreativwirtschaft gehören folgende Branchen.

  • Buch-, Literatur- und Pressemarkt 
  • Musikwirtschaft und Phonomarkt 
  • Film-, Video-, Fernseh- und Radiowirtschaft 
  • Werbung und Werbewirtschaft 
  • Architektur und kulturelles Erbe 
  • Informations-, Kommunikations-, Multimedia und Internetwirtschaft 
  • Kunstmarkt (Bildende Kunst, Grafik, Mode, Design, Fotografie) und Kunsthandwerk 
  • Darstellende und unterhaltungsbezogene Kunst 
  • Forschung, Entwicklung, Bildung und Beratung

Fördermöglichkeiten für die Kreativwirtschaft

In Linz wurden in der Lederfabrik, der ehemaligen Lentia Schmuckfabrik in der Carlonegasse und im Linzer Hafen durch Vereinbarungen mit den jeweiligen Eigentümern drei kreativwirtschaftliche Gründerzentren eingerichtet. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurde jeweils eine Fläche von 500 Quadratmetern mit einer maximalen Monatsmiete von 5,50 Euro (exklusive USt, exklusive Betriebskosten) pro Quadratmeter zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Linz erleichtert drei Jahre lang den Unternehmensstart durch Mietzuschüsse für die ersten 40 Quadratmeter, das sind im ersten Jahr 50 Prozent, im zweiten und dritten Jahr jeweils 40 Prozent beziehungsweise 30 Prozent. Anspruchsberechtigt sind GründerInnen/JungunternehmerInnen, deren Unternehmensstart zum Zeitpunkt des Mietvertragsbeginns nicht länger als drei Jahre zurückliegt.

Ein weiterer Startvorteil für die JungunternehmerInnen in den Gründerzentren ist die Betreuung durch die Stadt Linz. Ein Ergebnis davon ist der gemeinsame Marktauftritt von mehreren JungunternehmerInnen unter der Marke Creagenten. Diese werden bei der Veranstaltung am 3. Februar von ihren Erfahrungen berichten.

Um für kreative DienstleisterInnen, bei denen es einen besonders hohen Anteil an Ein-Personen-Unternehmen gibt, beim Marktzugang zu unterstützen, wird seit dem Herbst 2008 in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Medien & Design die „Creative Dienstleiter/innen Datenbank = CDi“ angeboten.


Förderungen für innovative Projektvorhaben

Einzelprojektförderungen

Netzwerk-Kooperationsprojekte
Für die Realisierung von innovativen Projektideen stehen den Partnerunternehmen des Netzwerks Design & Medien Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.
Kontakt: regina.leutgeb@clusterland.at

Kreatives Handwerk
Mit dem Förderprogramm „Kreatives Handwerk“ werden gezielt oberösterreichische Gewerbe- und Handwerksbetriebe angesprochen und motiviert, mit einem Designer zusammenzuarbeiten.
Kontakt: regina.leutgeb@clusterland.at

InnovationsassistentInnen/-beraterInnen für KMU
Gefördert werden innovative Projekte von Klein- und Mittelbetrieben in Oberösterreich, mit der Bereitschaft zur Aufnahme einer Jungakademikerin/eines Jungakademikers und zur Nutzung des externen Beratungspotenzials.
Kontakt: herain@catt.at

Wirtschaftsimpulsprogramm (WIP) – Ausbildungsmaßnahmen
Gefördert werden Kurs- und Prüfungskosten für berufsorientierte Bildungsmaßnahmen in den Bereichen Export und Technologie/Innovation.
Kontakt: wi-oost@ooe.gv.at

Wirtschaftsimpulsprogramm (WIP) - Beratung, Technologietransfer, Marketingmaßnahmen im Bereich Export
Gefördert werden Aktivitäten in den drei Bereichen: Beratung (z.B. externe Beratungskosten in den Bereichen Export, Technologie/Innovation, Gründung und Unternehmensnachfolge), Technologietransfer (z.B. Erwerbe von Patentrechten und Lizenzen, Zukauf von Know-how und nicht patentierten technischen Kenntnissen) sowie Marketingmaßnahmen im Bereich Export (z.B. Aufschließung neuer Märkte, erstmalige Teilnahme an Messen).
Kontakt: wi-oost@ooe.gv.at

Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)
Gefördert werden innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus allen technologischen Bereichen, die wirtschaftlich verwertet werden können.
Kontakt: elisabeth.gruber@ffg.at oder doris.wach@ffg.at

Beratungsförderungen Kontakt: martina.mitterlehner@wkooe.at

  • Beratung „Design als Wettbewerbsfaktor“
    Gefördert wird die Abstimmung der Anforderungen zwischen Unternehmen und Designern unter genauer Definition des Produktnutzers. 
  • Beratung „Innovationscheck“
    Identifikation des Veränderungsbedarfs und der bestehenden Innovationspotenziale von Unternehmen als Grundlage, um auch in fünf Jahren noch erfolgreich zu sein.
  • Beratung „Innovative Strategien entwickeln“
    Bewertung der Stärken und Schwächen des Unternehmens, sowie der Chancen und Risiken um die derzeitige Positionierung zu analysieren. 
  • Beratung „Neue Ideen entwickeln“
    Ziel ist das Schaffen entsprechender Strukturen zur Erhöhung des Innovationsgrades in Unternehmen. 
  • Beratung „Ideenbewertung mit dem Innovationsradar“
    Unterstützung bei der Bewertung von Chancen für neue Ideen, hinsichtlich technischer Realisierbarkeit und Marktchancen. 
  • Beratung „Innovationen finanzieren“
    Für neue Produkte und Dienstleistungen sollen frühzeitig ausreichende finanzielle Mittel sichergestellt werden, um die Umsetzung einer Innovation nicht zu gefährden. 
  • Beratung „Innovationen vermarkten und verwerten“
    Ziel ist es, neu entwickelte Produkte und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu platzieren.
  • Beratung "Ökodesign"
    Aufzeigen von Lösungsvorschlägen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit durch Maßnahmen im Produktdesign.
    Kontakt: peter.mayr@oeko-beratung.at

impulse - Bundesförderung für die Kreativwirtschaft


Die Förderschiene des Bundes für die Kreativwirtschaft läuft unter dem Namen „impulse – part of evolve“ und wird über das aws – Austria Wirtschaftsservice abgewickelt. Neben der Bewusstseinsbildung und Workshops für die Kreativwirtschaft gibt es im Rahmen von impulse auch projektbezogene finanzielle Förderungen für Betriebe. Die durchschnittliche Förderung pro Projekt betrug in den vergangenen Jahren 114 500 Euro.

Am 20. Jänner 2009 wurde bei einer gemeinsam mit dem Netwerk Design & Medien organisierten Veranstaltung über die Fördermöglichkeiten des Bundes informiert. Die Einreichfrist für die Hauptförderschiene „impulse XL“ (Förderhöhe maximal 200 000 Euro beziehungsweise 50 Prozent der Projektkos-ten) ist der 19. März 2009.

Für die kleinere Förderschiene „impulse XS“ (Förderhöhe max. 45 000 Euro beziehungsweise 70 Prozent der Projektkosten), bei der auch Projekte in einem frühen Projektstadium eingereicht werden können, um diese auf die inhaltliche und finanzielle Machbarkeit zu prüfen, läuft die Einreichfrist noch bis 2. April 2009.

Innovative Projekte aus folgenden Bereichen können eingereicht werden:
Design | Architektur | Multimedia/Spiele | Mode |
Musikwirtschaft/Musikverwertung | Audiovision und Film/Filmverwertung |
Medien- und Verlagswesen | Grafik | Werbewirtschaft | Kunstmarkt

Die Einreichung erfolgt online über http://www.impulse-awsg.at/

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Wirtschaftsreferentin Stadträtin Susanne Wegscheider zur Bedeutung der Kreativwirtschaft anlässlich der Veranstaltung „Kannst du Wirtschaft? Sprichst du Kunst?“)

Weitere Gesprächspartnerin:
Mag.a Regina Leutgeb / Netzwerk Design & Medien

KONTAKT

Magistrat der Landeshauptstadt Linz
Hauptstraße 1-5
4041 Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at

weitere Informationen:


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