Eröffnung am 28. Jänner 2009, 18 Uhr, Wissensturm
Die Ausstellung ist vom 29. Jänner bis 25. Februar 2009 jeweils von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, bei freiem Eintritt zu sehen.
Die Begrüßung nimmt Direktor Mag. Hubert Hummer vor, einführende Worte zu den Ereignissen im Februar 1934 spricht Direktor Dr. Walter Schuster. Die Eröffnung der Ausstellung wird von Bürgermeister Franz Dobusch gemeinsam mit Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl vorgenommen.
Mit historischem Film- und Fotomaterial sowie ZeitzeugInnen-Interviews wird die politisch umstrittene Periode der Ersten Republik bis zum Februar 1934 dargestellt. Die unmittelbaren Folgen des Bürgerkriegs sowie die unterschiedlichen Erinnerungen nach 1945 sind auch Teil der multimedialen Ausstellung.
Am 12. Februar 1934 leistete Richard Bernaschek bei einer Waffendurchsuchung des sozialdemokratischen Parteigebäudes im Hotel Schiff Widerstand gegen die Bundesregierung unter Engelbert Dollfuß, die den demokratischen Weg in Österreich verlassen hat. Damit gab der Führer des OÖ. Schutzbundes das Signal zum Aufstand der Arbeiterbewegung in ganz Österreich, den die Regierung Dollfuß niederschlug. Bei einem Standgericht in Linz gegen fünf Schutzbundmitglieder und einen Arbeitersamariter gab es bei drei von ihnen ein Todesurteil. Vollstreckt wurde das Todesurteil am Arbeitersamariter und Schildermaler Anton Bulgari, nach dem nach 1945 der Linzer Bulgariplatz benannt wurde.
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