Die behandelten Fragen reichen von Maßnahmen gegen Schimmelbefall in der Wohnung bis zu hin zum „Elektrosmog“. Auch mögliche Schadstoffbelastungen in den Wohnungen, zum Beispiel durch chemische Stoffe zur Holzbehandlung, sind oft Gegenstand der Anfragen.
„Die Beratung und Information der Bevölkerung über mögliche Umwelteinflüsse und wie diese vermieden werden können, sind ein gesundheitspolitisches Anliegen der Stadt Linz“, erläutert Gesundheitsreferentin Christiana Dolezal die Beweggründe für die Schaffung dieser Einrichtung.
Ratsuchende können die Serviceeinrichtung jeweils Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr, Montag und Donnerstag auch von 14 bis 18 Uhr, unter der Linzer Telefonnummer 7070/2601 oder via E-Mail: umweltmedizin@mag.linz.at kostenlos in Anspruch nehmen.
Je nach Anlass können Beratungsgespräche, ein Ortsaugenschein in der Wohnung oder eine Überprüfung des Wohnumfeldes, Schadstoffmessungen und gezielte diagnostische Untersuchungen vereinbart werden. Auch Mobilfunkimmissionen am Wohnort werden im Anlassfall gemessen.
Wesentliche Zielsetzungen der umweltmedizinischen Beratung sind Prävention durch Ursachenbekämpfung und rechtzeitige Aufklärung über bedenkliche Werte.
Die umweltmedizinische Beratung wird durch die Kooperation des Gesundheitsamts, des Umwelt- und Technik-Centers und des Allgemeinen öffentlichen Krankenhauses der Stadt Linz ermöglicht und steht bereits seit Jänner 1998 allen Linzerinnen und Linzern zur Verfügung.
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