Kurt Budschedl wurde am 23. Juli 1942 in Wien geboren. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule, einer Lehre als Lithograf und der Matura trat er 1965 in den Dienst der oberösterreichischen Landesregierung. Bereits in jungen Jahren wurde Kurt Budschedl politisch aktiv und war ab März 1965 zunächst als Sekretär im Landespersonalausschuss sowie ab 1971 als Mitglied des Landespersonalausschusses tätig.
Seit 1972 war er Organisationsreferent des ÖAAB-Bezirks Linz-Stadt, seit 1983 ÖVP-Stadtparteiobmann-Stellvertreter und später Stadtparteiobmann der ÖVP Linz. Von 7. November 1973 bis 6. November 1997 gehörte Kurt Budschedl dem Gemeinderat der Landeshauptstadt Linz an. In der Zeit von 5. November 1985 bis 21. Jänner 1988 war er Stadtrat und von 21. Jänner 1988 bis 24. Oktober 1991 Vizebürgermeister der Landeshauptstadt Linz. Zu seinen Geschäftsbereichen gehörten das Gesundheitswesen, Angelegenheiten der Berufsfeuerwehr und der Betriebsfeuerwehren sowie der örtlichen Feuerpolizei und die Belange der Stadtentwässerung und des Hafens.
Der Verstorbene setzte sich im Rahmen seiner politischen Funktion auch für das gemeinsam beschlossene Sonderwohnbauprogramm der Stadt Linz ein. Die Stadt Linz verliert mit Kurt Budschedl einen engagierten kommunalen Mandatar, der sich besonders für das soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Wohl seiner MitbürgerInnen engagiert hat. Für seine Verdienste erhielt er am 7. Juni 1999 das Große Goldene Ehrenzeichen der Stadt Linz verliehen.
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