Interesse an städtischen Förderungen steigt ständig
Im Vergleich mit den Jahren 2000 bis 2005, in denen jährlich zwischen 30 und 50 Förderungsfälle zu verzeichnen waren, hat sich das Fördervolumen verdoppelt. Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal freut sich über die zunehmende Resonanz der städtischen Aktion. „Das gestiegene Umweltbewusstsein, wirtschaftliche Überlegungen und die wachsende Unsicherheit am Energiemarkt machen den Einsatz von Alternativenergien interessant“. Ich gehe davon aus, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren weiter deutlich steigen wird.“
Insgesamt wurden im Vorjahr 134 126 Euro an Förderungsmitteln bewilligt. Der Großteil der Förderungen (90) betraf private Wohnhäuser. Die Zuschüsse werden (unabhängig von der Landesförderung) sowohl für BesitzerInnen von Einfamilienhäusern als auch für kommunale Wohnbauträger bereit gestellt. Die Unterstützung gliedert sich bei Häusern mit bis zu zwei Wohneinheiten in einen Sockelbetrag in Höhe von 360 Euro zuzüglich 110 Euro Förderung pro Quadratmeter Kollektorfläche. Gefördert wird bis zu einer Obergrenze von 1 900 Euro.
Die Förderungshöhe für Solaranlagen bei kommunalen Wohnbauträgern errechnet sich aus einem Sockelbetrag von 720 Euro plus 150 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Im Höchstfall werden 25 Prozent der gesamten Investitionskosten durch Zuschüsse abgedeckt.
Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Linz ist die Einbringung des Förderungsantrags vor Montage der Kollektorflächen. Außerdem muss das ortsbildgerechte Erscheinungsbild gewahrt bleiben.
Nähere Informationen können beim Umwelt- und Technik Center Linz, Erika Haidacher, Telefon +43 732 7070 3973, eingeholt werden.
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