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Presseaussendung vom 26.09.2008

Zwei neue Mitglieder im Beirat für Stadtgestaltung

117. Sitzung des Beirates von 29. – 30. September 2008

Bürgermeister Franz Dobusch wird am Montag, 29. September 2008 die beiden neuen Mitglieder des Beirates für Stadtgestaltung, Architektin DI Hemma Fasch aus Wien und Architekt Univ.-Prof. DI Christoph Langhof MFA BDA aus Berlin, im Alten Rathaus angeloben.

Die 117. Sitzung des Beirates für Stadtgestaltung findet am Montag, 29. September 2008 von 11 bis 18.30 Uhr und am Dienstag, 30. September 2008 von 8.30 bis 11.30 Uhr statt.

Architektin DI Emma Fasch, geboren in Graz, studierte in Graz Architektur und diplomierte 1989 bei Univ.-Prof. Günther Domenig. Von 1992 bis 1998 war sie Assistentin an der Technischen Universität Wien bei Prof. Helmut Richter. Seit 1994 leitet sie gemeinsam mit Architekt DI Jakob Fuchs ein Architekturbüro in Wien.

Voriges Jahr erhielt sie gemeinsam mit ihrem Büropartner den Bauherrnpreis 2007 für die Planung der Sonderschule Schwechat. 2006 wurde das Projekt Landeskrankenhaus Knittelfeld mit dem 1. Preis des Domico Preises ausgezeichnet. 2005 erhielt das Büro Fasch und Fuchs den Austrian Architecture Award für das Kindermuseum Graz. Im Architekturforum Oberösterreich waren die Planungen des Kindermuseums Graz im Rahmen der Ausstellung „Aura & Co. Museumsbauten in und aus Österreich seit 2000“ von Mai bis Juni 2007 zu sehen.

2008 erreichte das Architektenduo den ersten Preis beim EU-weiten Wettbewerb für das Sport + Wellnessbad Eggenberg. Ein Jahr zuvor hatten sie den EU-weit geladenen Wettbewerb für die Tourismusschule Bad Hofgastein und den geladenen Wettbewerb für den Gewerbehof Missindorfstraße in Wien gewonnen. In den Jahren 2004 und 2005 gewannen Fasch und Fuchs die EU-weit geladenen Wettbewerbe für das Landeskrankenhaus Gmunden und das Schul- und Kulturzentrum Feldkirchen an der Donau.

Zu den aktuellen Projekten gehören das Sport- und Wellnessbad Eggenberg, die Wohnanlage Missindorfstraße mit Volksgarage und der Zu- und Umbau des Landeskrankenhauses Gmunden, die alle 2010 fertig werden. Nächstes Jahr wird der Zu- und Umbau des Hotels Kremstalerhof in Leonding ebenso abgeschlossen wie die Sanierung mit Neubau der Tourismusschule Bad Hofgastein oder der Zu- und Umbau für das Schul- und Kulturzentrum Feldkirchen an der Donau. Der Neubau für die Sonderschule Schwechat wurde bereits 2006 fertig.

Architekt Univ.-Prof. DI Christoph Langhof, geboren in Linz, studierte in Wien an der Technischen Universität Wien, an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und an der Akademie für Bildende Künste in Berlin.

1978 gründete er das Architekturbüro Langhof Architekten in Berlin. In den Jahren 1987 bis 1989 unterrichtete er als Professor an der Architectural Association in London.

Von 1990 bis 1991 war Architekt Langhof Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt. Ab dem Jahr 1995 bis 2003 war er Professor und Leiter des Instituts für Städtebau an der Universität Innsbruck. Seit 2001 ist er Geschäftsführender Gesellschafter von Langhof. Als solcher ist er für die inhaltliche und künstlerische Ausrichtung des Büros verantwortlich. 2002 war er Mitglied des Präsidiums Bund Deutscher Architekten.

Im Jahr 1992 war er nicht nur Preisträger des 1. Berliner Architekturpreises, sondern stellte auch bei der Biennale in Venedig aus, ebenso 1996.

Er gewann geladene Wettbewerbe wie das Projekt Zentrale der LBBW Immobilien in Stuttgart oder Wohnanlagen in Frankfurt am Main und in Heidelberg. Erste Preise erhielt er für das „Hochhaus, das sich an den Felsen anlehnt“ in Salzburg oder für sieben Wohn- und Bürohochhäuser in Cluj-Napoca in Rumänien.

Jüngste Projekte sind ein Hochhaus an der Gedächtniskirche in Berlin oder ein Shopping Center mit Büros am Kudamm Karree. In der Innenstadt von Frankfurt entstanden vier Stadtpalais. Für die Waxing Studios plante er Gebäude in den deutschen Städten Berlin, Hamburg, Köln, München und Nürnberg. In St. Petersburg plante er Büro- und Geschäftshäuser und am Schwarzen Meer Ferien-Ressorts. Im Moskauer Vorozovo Park sind nach seinen Entwürfen Büro- und Geschäftstürme entstanden.

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