Der Neugestaltung liegen magistratseigene Planungen zugrunde. Für den Park zeichnen die Stadtgärten verantwortlich. Der Brunnen als zentrales Gestaltungselement wurde von der Abteilung Projektentwicklung im Gebäu-demanagement entworfen und geplant. Rund um den Brunnen ist ein rechteckiger Platz vorgesehen, wo Sitzbänke zum Verweilen einladen. Von dort aus durchziehen sternförmig rund 900 Quadratmeter Kieswege das Areal. Das dichte Wegenetz soll dafür sorgen, dass täglich mehrere tausend Menschen den für sie idealsten und kürzesten Weg von und zum Bahnhof finden. Oberste Prämisse bei der Neugestaltung war die Erhaltung des alten Baumbestandes. So werden wertvolle Tulpenbäume, Platanen, Blutbuchen und Amerikanische Roteichen mit neu gepflanzten Zierkirschen, Zieräpfeln und Magnolienbäumen ergänzt. Dabei wird die Verbindung vom Brunnen zum Postamt zur Magnolienallee. Im Vordergrund des Parks an der Kärntner Straße werden Zierkirschen gepflanzt.
Aus Originalteilen – sechs Muscheln und einer Brunnenfigur, gefertigt aus Untersberger Forellenmarmor – und neuen Elementen zusammengesetzt, wird sich der Brunnen in moderner, zeitgemäßer Form präsentieren. Das Brunnenbecken im Ausmaß von neun mal fünf Metern und vierzig Zentimetern wurde aus Sichtbeton-Fertigteilen errichtet. Seine leicht ansteigende Abdeckung die gleichzeitig als Sitzgelegenheit dient, verleiht dem Brunnen eine dynamische Note. Im Zentrum des Brunnens ist auf einem neuen Stahlbetonsockel samt Glasscheibe die Brunnenfigur die eine Brunnenschale trägt, platziert. Aus dieser quillt umlaufend Wasser, das über die Glasplatte ins Becken rinnt. Aus beiden Hälften des Brunnenbeckens ragen jeweils an der Breitseite situiert drei Muscheln aus der Wasseroberfläche. Aus ihnen wird ebenfalls Wasser versprüht. Die Rechtecksform des Brunnens wird durch ein in den Boden eingelassenes Lichtband nachgezeichnet und betont.
Einen weiteren Blickfang stellt eine kleine Natursteinmauer, die die Böschung im hinteren Teil der Grünfläche einrahmt, dar. Weiters sorgen im gesamten Areal verschiedene Blumenbeete – der Jahreszeit entsprechend – genauso wie Blüten und Blattschmuckstauden für farbliche Akzente. So werden bereits im Herbst verschiedene Zierkohlarten, Silberblatt und diverse Gräser für ein buntes Bild sorgen. Eine effektvolle Beleuchtung wird den Park in den Abendstunden ins rechte Licht rücken.
Fläche: rund 7.000 Quadratmeter
Wege: rund 900 Quadratmeter
Gesamtkosten: 440.000 Euro
Baubeginn: Mitte September
Fertigstellung: Ende November
Unterlage zur Pressekonferenz von Stadträtin Susanne Wegscheider über die Neugestaltung des Bahnhofsparks.
Weitere Gesprächspartnerin:
DI Barbara Veitl
Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at
Immer gut informiert mit den aktuellen Newslettern und den RSS-Newsfeeds der Stadt Linz.