Eine kurze Pause wurde jetzt dafür genutzt, den Wettbewerb zu attraktivieren beziehungsweise weiterzuentwickeln. Mit dem Ziel, mehr umweltbewusste Menschen, Betriebe und Institutionen zum Mitmachen zu bewegen und sie für qualitätsvolle Beiträge zu gewinnen.
„Von der Linzer IRIS profitieren alle – sowohl die TeilnehmerInnen als auch die Umwelt. Ich lade alle ein, sich bewusst mit dem Bewahren unseres Lebensraumes zu beschäftigen, sich mit Umweltproblemen auseinanderzusetzen. Und was am wichtigsten ist, sich um wirkungsvolle Lösungen zu bemühen“, so die Initiatorin des Umweltpreises, Vizebürgermeister Christiana Dolezal.
Stand bisher die mediale Aufbereitung der eingereichten Projekte im Mittelpunkt, so geht es ab sofort primär um Inhalte. So sind bei der IRIS09 umweltrelevante Aktivitäten gefragt, die über das Stadium einer Idee hinaus sind. Dabei ist vor allem die Umsetzbarkeit ein Bewertungskriterium. Ebenso können bereits erbrachte besondere Leistungen eingereicht werden. Wichtig ist dass sie einen Bezug zur Linzer Umwelt beziehungsweise zum Lebensraum Stadt haben.
Bei der Themenwahl für die Beteiligung beim Linzer Umweltpreis gibt es keine Beschränkungen. Daher sind Beiträge zu allen Bereichen des Umwelt-, Natur- und Klimaschutzes erwünscht. Hier ein paar Beispiele für mögliche Initiativen: Schaffung, Pflege oder Regeneration von Lebensräumen, gezielter Schutz bedrohter einheimischer Tier- und Pflanzenarten, Initiativen zur Energieeinsparung oder Energienutzung, Luftreinhaltungs-, Lärmschutzmaßnahmen und anderes mehr. Für alle, die sich nicht für einen dieser Bereiche entscheiden können, wird bei der IRIS09 zusätzlich das Sonderthema „Mobil mit wenig Energie“ angeboten. Es ist mit 2.500 Euro dotiert.
Start für die IRIS09 ist heute. Mitmachen können alle, die etwas für den Umweltschutz in der oberösterreichischen Landeshauptstadt tun möchten. Dementsprechend ist die Teilnahme für
möglich. Auszeichnungswürdige Einreichungen in diesen beiden Kategorien werden mit Geldpreisen in Höhe von jeweils 2.500 Euro gewürdigt. Zur Teilnahme eingeladen sind ebenfalls
die im Bereich Umweltschutz mehr tun, als vom Gesetz und den Behörden vorgeschrieben ist. Angesprochen sind hier Aktivitäten, wie etwa die Entwicklung eines innovativen Umweltprojektes oder die Einführung neuer umweltfreundlicher Arbeitsprozesse. Herausragendes Engagement in dieser Kategorie wird nicht mit einem Geldpreis belohnt, jedoch in dien städtischen Medien einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Alle GewinnerInnen erhalten als besondere Auszeichnung – wie auch schon bei den vorangegangenen Preisverleihungen – eine von Prof. Helmuth Gsöllpointner gestaltete und von der voestalpine Stahl GmbH gestiftete IRIS-Holzskulptur.
Einreichungen für die IRIS09 sind bis zum 30. April 2009 möglich. Erwartet werden eine Kurzbeschreibung des Beitrages sowie eine präsentationsfähige Dokumentation, etwa in Form einer PowerPoint-Präsentation, eines Videos, einer DVD, einer CD-ROM,…
Die Einreichungsunterlagen und nähere Infos sind auf den städtischen Internetseiten unter http://www.linz.at/ – Leben in Linz – Umwelt – Linz gestaltet Um-welt – Umweltschutzpreis IRIS zu finden. Zudem steht Christa Modera vom Umwelt- und Technik-Center der Stadt Linz unter der Telefonnummer 0732/7070-3976 als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Nach der Bewertung durch eine unabhängige Jury folgt im Juni 2009 die Preisverleihung.
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz „Relaunch des Linzer Umweltpreises: die IRIS09“ von Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal)
Weitere Gesprächspartner:
DI Wilfried Hager, Umwelt- und Technik Center der Stadt Linz
Ing. Hannes Sigmund, Leitung Strategisches Umweltmanagement voestalpine AG
Kontakt:
Christa Modera Tel.: +43 732 7070 3976
Für Medienanfragen:
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