Chilis und Paprikas im Botanischen Garten
Rund 70 Sorten aus verschiedenen Kontinenten sorgen für eine imposante Formen- und Farbenvielfalt. Wer sich für Slim Pim, Pretty in Purple, oder Scotch Bonnet, so einige verheißungsvolle Namen, interessiert, braucht nicht nach England, USA oder Jamaica zu reisen sondern ist im Botanischen Garten an der richtigen Adresse. Bis Sonntag, 26. Oktober, besteht die Möglichkeit die “wunderbare Welt der Paprikas und Chilis” zu erkunden.
Chilis und Paprikas gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Seit mindestens 10.000 Jahren werden sie von den Ureinwohnern Mittel- und Südamerikas in vielfältigster Weise kultiviert und genutzt. So fanden sie als Gewürz, als Gemüse und Heilpflanze aber auch als Währung Anwendung. Nach der Entdeckung Amerikas verbreiteten sich die Früchte in rasantem Tempo auf fast allen Kontinenten. Damit verbunden war die Entstehung neuer Formen und Anwendungsgebiete. Nur in Mittel- und Nordeuropa ging diese Entwicklung nur sehr langsam voran. Warum sich das gerade in der heutigen Zeit stark geändert hat, und wozu Paprika und Chili auch für uns interessant sein können, vermittelt diese Ausstellung.
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