Hermann Czekal wurde am 18. Dezember 1920 in St. Veit im Mühlkreis geboren. Nach dem Abschluss der Handelsakademie in Linz arbeitete Hermann Czekal bis Kriegsbeginn als Baukaufmann in Steyr. Im Frühjahr 1940 wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und anschließend zur Wehrmacht, wo er im April 1945 für ein halbes Jahr in amerikanische Gefangenschaft geriet. Nach Kriegsende betätigte sich Hermann Czekal kurzzeitig als Krankenkassenangestellter, entdeckte jedoch bald die Liebe zum Journalismus und arbeitete ab 1947 beim „Mühlviertler Boten“. 1954 wechselte Hermann Czekal in die Redaktion des oberösterreichischen Tagblatts, dem er von 1965 bis 1985 als Chefredakteur vorstand.
Von 1960 bis 1979 gehörte Hermann Czekal dem Linzer Gemeinderat an. Er war dabei Mitglied mehrer Ausschüsse und wirkte in zahlreichen Kommissionen der Stadtverwaltung mit.
1945 trat Hermann Czekal der SPÖ bei, wo er 1946 Obmann der Lokalorganisation Gallneukirchen wurde und schon bald darauf in die Bezirksparteileitung Urfahr aufstieg. Später gehörte er auch dem SPÖ Bezirksvorstand sowie der Landesparteivertretung an.
Für seine verdienstvolle Arbeit erhielt Hermann Czekal Auszeichnungen von Bund und Land. So wurde ihm 1973 das Goldene Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich durch Bürgermeister Franz Hillinger überreicht. 1986 bekam er das Silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreichs verliehen. In seiner journalistischen Tätigkeit erhielt Hermann Czekal zahlreiche Preise, unter anderem den Renner-Preis.
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