Technologie und neue Medien, Offene Räume, Freie Szene und Kultur für alle: Mit diesen im KEP erarbeiteten kulturpolitischen Schwerpunkten und der lebendigen, gut ausgebauten kulturellen Infrastruktur von Linz wurde zugleich eine hervorragende Basis für die Bewerbung von Linz als Kulturhauptstadt 2009 geschaffen.
Den bisherigen Höhepunkt der strategischen Kulturentwicklung bildete das Kulturhauptstadtjahr 2009. Linz09 bedeutete 365 Tage Kultur in allen Facetten. Fast 3,5 Millionen Menschen besuchten mehr als 7.700 Veranstaltungen, Ausstellungen, Festivals, Aktionen und Projekte von Linz09.
Das Jahr 2009 lässt sich im Rückblick als eines mit hoher kultureller Dichte und Vielfalt sowie überzeugender künstlerischer Qualität zusammenfassen. Doch wo steht Linz nach Linz09? Die inhaltlichen und strukturellen Herausforderungen, sowie die Erfahrungen, die sich im Kontext der Kulturhauptstadt 2009 ergeben haben, erzwingen eine Verfeinerung, Adaptierung und Erweiterung der festgeschrieben Schwerpunkte der Kulturentwicklung. Die Erfahrungen aus Linz09 sowie aus den vergangenen 10 Jahren, seit In-Krafttreten des Kulturentwicklungsplans, sollen auf nachhaltige Weise sichtbar, nutzbar und verwertbar gemacht werden und längerfristig wirkende Potenziale, Entwicklungs- und Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigen.
Das Projekt KEP neu startet im Dezember 2010 mit evaluierenden Grundlagenarbeiten. Im Herbst 2011 beginnt eine mehrmonatige Diskussions- und Workshopphase unter aktiver Einbindung von ExpertInnen und Institutionen aus dem Kulturfeld, der kulturinteressierten Öffentlichkeit und der Politik. Sämtliche Informationen zum Prozessverlauf und den Veranstaltungen werden ab Sommer 2011 auf einer zentralen Webseite zur Verfügung stehen. Ein online Forum bietet die Möglichkeit zur Diskussion und Veröffentlichung von Meinungsbeiträgen.
Der KEP-Linz wurde im März 2000 einstimmig vom Linzer Gemeinderat verabschiedet. Vorausgegangen war eine lebhafte und breit angelegte öffentliche Diskussion. Der KEP basiert auf einem kulturpolitischen ExpertInnenpapier. Dieses wurde in Zusammenarbeit von kulturinteressierten BürgerInnen, PolitikerInnen, KünstlerInnen, Kulturschaffenden und ExpertInnen erarbeitet.
Der KEP will Anstöße zur Auseinandersetzung geben, den Blickwinkel öffnen und soll deshalb durch ergänzende Ideen und Anregungen laufend weitergeführt werden. Unter anderem hat der im September 2001 ins Leben gerufene Stadtkulturbeirat als künstlerisches und kulturpolitisches Beratungsgremium diese Aufgabe zur Weiterentwicklung.
Bisher erfolgreich umgesetzte Maßnahmen aus dem KEP-Linz sind u.a.:
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